letzter Stop: Kapstadt

Dienstag, 15.04.2014

Die letzten vier Tage waren wir also in Hout Bay, einem kleinen Ort 15km außerhalb von Kapstadt. Da das Wetter am ersten Tag schon perfekt war, beschlossen wir gleich die geplante Harley Davidson Tour zu machen. Papa mit Petra nahmen die "fat boy" und ich gab mich mit der kleinen "Sportster" zufrieden. Nach einer kurzen Ein- und Umgewöhnung machte es richtig Spaß mit der Harley den Chapmans Peak entlang zu cruisen. Wir fuhren zum Kap der guten Hoffnung, wo wir bzw. unsere Harleys die Hauptattraktion waren und von Indern umkreist wurden. Nachdem alle mit ihren Fotos zufrieden waren fuhren wir weiter zum Cape Point. Am Weg dorthin wunderten wir uns zuerst, warum die Autos stauten, bis wir dann die baboons sahen, die mit Kind und Kegel über und entlang der Straße spatzierten. Am Cape Point angekommen wollte ich nicht stundenlang Schlange stehen, um mit der Bahn zur Spitze zu fahren und genoss die Aussicht auf die Two Oceans (wo Indischer und Atlantischer Ozean zusammen kommen) zwar nicht von ganz oben, war aber trotzdem wunderschön.

Die nächsten zwei Tage stand Sightseeing am Programm und wir beschlossen das 2-Tages-Ticket für den Cape Town hop on hop off Bus, der zu unserem Vorteil auch direkt in Hout Bay anhielt, zu nehmen. Wir fuhren also von Hout Bay der Küste entlang über Camps Bay, Clifton, Bantry Bay, Sea Point, Greenpoint in die Stadt. Dort stiegen wir in ein kleines Boot um und konnten den Kanal und Hafen aus einer anderen Perspektive betrachten. Wunderschöne Wohnblöcke, aber auch dementsprechend teuer, billige Parkplätze kosten schon 1.000.000 Rand!! Danach spatzierten wir zur Waterfront. Eindeutig der schönste Hafen, den ich je gesehen habe. Weiter ging es mit dem Bus nach Kirstenbosch zum Botanischen Garten. Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit - viel zu wenig, um den ganzen Park zu erkunden. War aber trotzdem schön.

Am nächsten Tag fuhren wir wieder mit dem Bus zum Tafelberg und dann mit der Seilbahn (der Boden dreht sich!!) 700m zur "Spitze". Die Aussicht von dort ist unbeschreiblich, einfach nur atemberaubend und wunderschön, wenn einem die ganze Stadt, der Rest der Bergkette und das Meer zu Füßen liegen. Der Tafelberg ist verdient eines der sieben Naturwunder der Erde.

Am nächsten Tag ging es dann schon wieder nach Hause, wo ich dann auch gleich vom Schnee empfangen wurde. Temperaturunterschied: 23°

Liebe Leser, das war mein Abenteuer in Südafrika. Es war eine sehr schöne, ereignisreiche und unvergessliche Zeit. Ich hoffe, euch haben meine Berichte und Bilder gefallen und bedanke mich für die zahlreichen Kommentare.

"If you can dream it you can do it. So don't dream your life, live your dream."

Liebe Grüße,
Renate

Flagge SüdafrikasAussicht vom Zimmeram Chapmans Peak  Harley Davidson Tour  baboons unsere Harleys = Hauptattraktion cape of good hope  :)Aussicht vom Cape Point Cape Point Pinguine in Simons TownBoulders beach  Strand von Hout Bay Hafen von Hout Bay Hafen von KapstadtClocktower Cape Town Kanalrundfahrt CT ältester Leuchtturm Südafrikas cable car auf den TafelbergAussicht vom Tafelberg am Tafelberg  12 Apostel Waterfront WM-Stadion  15h Flugzeit mit Emirates wenigstens nicht langweilig wieder zuhause angekommen 

Programmstress und Abschied nehmen

Mittwoch, 09.04.2014

Die letzten Tage in Mossel Bay vergingen viel zu schnell. Papa mit Freundin kamen zu Besuch und ich konnte die letzte offizielle Arbeitswoche frei nehmen, damit wir etwas gemeinsam unternehmen können. Ziemlich dichtes Programm, aber dementsprechend auch viele Erlebnisse und eine sehr schöne Zeit. Quadsafari, wine und oyster tasting, Spatziergang mit Löwen, 4x4 Game drive (Safari in einem Safariauto), Skydiving die Zweite mit Hein und Papa, Wanderung in Wilderness, Strandtag, Bootstour zur seal island, Straußenfarm, elephant park, monkeyland und birds of Eden. Da Bilder mehr als Worte sagen, schaut euch einfach die Fotos an.
Es war auf alle Fälle eine super schöne und spannende letzte Woche in Mossel Bay. Der Abschied von meinen gewonnenen Freunden fiel mir sehr schwer, aber ich freue mich auch, alle die mich zuhause vermissen wieder zu sehen.
Nun sind wir in Hout Bay und werden hoffenltich noch ein paar schöne Tage in und um Kapstadt verbringen, bevor es am Sonntag wieder nach Hause geht.

wine tasting quadsafari quad giraffen versteckt sich quadtrack austern thats africa! catwalk :) baby löwen kerzen gg safari safari safari mama und sohn :) safari ready to jump again hammer :) :) seal island straußenreiten babies straußenfarm elephant feeding elephant feeding monkeyland monkeyland monkeyland monkeyland birds of eden birds of eden birds of eden birds of eden

Shark attack

Donnerstag, 20.03.2014

Endlich konnte auch ich mit den Haien tauchen. Lachend Ich war ziemlich überrascht, dass ich das shark cage diving sogar gratis machen konnte, da macht es gleich noch mehr Spaß. Beim inkludierten Frühstück hielt ich mich eher zurück, da ich schon von einigen Gästen unangenehme Geschichten von Seekrankheit gehört habe. Geld
Um 8 Uhr morgens ging es dann also los, wir fuhren ca. 15 Minuten zur seal island, wo über 4000 Seehunde leben - leichte Beute für Haie und deshalb ein sehr beliebtes Jagdgebiet. Mit zwei toten Thunfischköpfen und eklig stinkenden Fischeingeweiden, verdünnt mit Meerwasser, lockte die Crew die Haie an und schon nach wenigen Minuten waren alle ganz aufgeregt, weil sich kurz ein kleiner Baby-Hammerhai blicken ließ. Dann unterhielten uns die schwimmenden, springenden und brüllenden Seehunde, bis wir den ersten Great White Shark erblickten. Riesig diese Geschöpfe, graziös und furchteinflößend zugleich. Leider war Nummer 1 nur kurz beim Boot und verschwand wieder - vermutlich um seinen Kollegen von uns zu berichten Reingefallen
Wir genossen die Sonne an Board und wurden mit Chips, Obst und Wasser versorgt, um die Wartezeit zu verkürzen. Ein Deutscher an Board meinte dann er müsse mal kurz wohin, aber wahrscheinlich ist es wie beim Fußball, wenn er mal kurz verschwindet fällt ein Tor. Wir waren ihm dann alle dankbar dafür, denn sobald er das Deck verließ kam tatsächlich der nächste Hai und es hieß für die ersten 6 Personen Neoprenanzug anziehen, Taucherbrille aufsetzen und ab in den Käfig. Ich war in dieser Gruppe, platzierte mich am Rand und war noch mehr beeindruckt, wie riesig diese Weißen Haie sind, wo sie direkt vor meiner Nase vorbeischwammen. Leider waren die Haie (es waren dann insgesamt 6 verschiedene) aber nicht aggressiv, sondern eher ruhig, nur zwei Mal haben sie den Käfig "attackiert". Eine Attacke war jedoch direkt vor meinen Augen, war dann schon ein bisschen angsteinflösend, als die Zähne und der halbe Kopf durch den Käfig kamen und nur ca 10cm von meinem Gesicht entfernt waren. Überrascht Die zweite Gruppe hatte nicht so viel Glück wie wir, die Sicht wurde schlechter und es schwammen nur mehr 2 Haie um den Käfig...


Auf jeden Fall ein tolles und hoffentlich einmaliges Erlebnis, den Haien so nahe zu kommen. Ich bevorzuge diese Geschöpfe nicht ohne Käfig zu treffen. Zwinkernd

unterwegs zur seal island Köder seal island Great White Shark wunderschön Käfig :) ... sieht so harmlos aus seals noch einer :)

Abschied nehmen... :(

Donnerstag, 13.03.2014

Arbeiten, essen, Sonne liegen, Party, ... - so bzw. eventuell in einer anderen Reihenfolge sieht mein Tagesablauf aus. Leider gibt es nicht viel zu berichten, ich habe in der Zwischenzeit keine neuen Aktivitäten unternommen. Thabata war beim Shark Cage Diving, zwei Personen können sie aber nicht gleichzeitig gratis mitnehmen, deshalb steht mein Abenteuer mit den Haien für nächste Woche am Programm. Außerdem plane ich noch eine kleine Safari, die mir unser Shuttle-Fahrer kostenlos angeboten hat.
3 nette Schweizer Jungs haben mit mir den Sonnenaufgang genossen, dafür mussten wirnach einer kurzen Nacht schon um 5 Uhr aufstehen. Das hat sich aber auf alle Fälle gelohnt, es war wunderschön.

Für Thabata war das Abenteuer Südafrika am Montag vorbei, was wir natürlich letzte Woche noch ausgiebig feiern mussten. Leider hatten wir aber nur einen Tag gemeinsam frei, an dem es natuerlich geregnet hat. Also trafen wir uns mit Hein und Hugo zum Essen und gingen abends ins Pub. Der Abschied fiel uns beiden schwer, da wir uns super verstanden haben und wirklich eine tolle und lustige Zeit miteinander hatten. Ich habe ihr aber versprochen, sie in Rio besuchen zu kommen. Lachend
Jetzt ist es ziemlich ruhig ohne Thabs, aber Hein und Hugo sind ja noch hier und kommen fast täglich auf einen Drink zu mir oder wir verabreden uns zum Essen. Wir haben immer einen Riesenspaß miteinander, jedoch verstehen andere nicht warum wir wie verrückt lachen, wenn jemand Nummer 8 sagt. Ziemlich lustig unsere Insider-Witze, für uns jedenfalls... Lachend

Mittlerweile kehrt hier langsam Herbst ein, es wird abends ziemlich „kalt“ (ca. 12-15°C) und ist auch untertags ohne Sonne nur mit Pullover oder Jacke auszuhalten. Bei Sonnenschein ist es aber weiterhin angenehm warm und zum Sonne liegen genaurichtig. Zwinkernd

In den naechsten Wochen wird dann hoffentlich wieder mehr passieren und ich halte euch auf dem Laufenden. Zunge raus

vor Sonnenaufgang good morning sunshine the point Kaffeekraenzchen lekker dessert @work  Abendstimmung bei Kaai4 Braai :D cheers

Wie die Zeit vergeht...!

Samstag, 22.02.2014

Man merkt gar nicht wie schnell die Zeit vergeht, jetzt sind seit meinem letzten Bericht schon wieder zwei Wochen vergangen. Allerdings ist im großen und ganzen nicht viel Spannendes passiert und ich wollte niemanden mit Schön-Wetter-Berichten langweilen. Lachend

Nach dem Bungee Sprung habe ich einige Zeit mit Brett verbracht, der mir dann auch Surf-Unterricht gegeben hat. Eigentlich hatte er nur ein Board für mich und meinte: "I have no advice for you, just do it". Gesagt, getan habe ich bei meinen ersten Versuchen schon die eine oder andere Welle erwischt und Brett war zufrieden mit mir. Nach weiteren Surfstunden hatte ich eine Schürfwunde am Handgelenk und ein paar blaue Flecken, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Spaß hatte ich aber auf alle Fälle.

Außerdem machte ich gemeinsam mit Brett eine kleine, wunderschöne Wanderung, den Kingfisher hiking trail in Wilderness. Ca. 3 km lang wandert man durch Wald und Wildnis über Brücken und Treppen, muss im Weg liegenden Bäumen ausweichen und sich mit einem Floß zum anderen Ende des Flusses ziehen. Am Ende des Weges wartet ein idyllischer Wasserfall mit klarem, braun-gelbem Wasser. Man muss den selben Weg wieder zurück gehen, was jedoch ziemlich kurzweilig ist. Lachend

Drei lustige Braai-Abende (braai = afrikanisches BBQ = Männer grillen, Frauen kümmern sich um den Rest) hatten wir, wovon einer besonders cool war (mit Alissa, Brett, Hugo und Hein) und in einem Pub namens McNasty endete. Der Name sagt schon alles Lachend - wir waren nach ungefähr 10 gamechangers (=Shots) froh, dass niemand mit dem Auto fahren musste. Bretts Familie hat ein Ferienhaus auf einer Insel, direkt am Meer, wo wir übernachten konnten. Nach dem Hangover-Frühstück hieß es dann wieder zurück nach Mossel Bay und auf zur Arbeit... Unentschlossen

Gestern hieß es dann Abschied nehmen, die Zeit in Mossel Bay war für Alissa vorbei und sie war ziemlich traurig, wieder ins kalte Deutschland zurück zu müssen. Wir trafen uns noch zu einem letzten Mittagessen in unserem Lieblingsrestaurant am Hafen, bevor sie zum Flughafen musste. Thabata und ich gingen Schnorcheln (was nicht besonders aufregend war, jedoch ziemlich kalt) und organisierten endlich den heiß ersehnten Fallschirmsprung für nachmittags. Wir nahmen ein Taxi zum Mossel Bay Airfield und trafen Hein, der uns schon mit voller Vorfreude und ausnahmsweise guter Laune erwartete. Nachdem wir in einen Anzug gesteckt wurden und den Gurt anhatten kam auch schon Hugo, unser Pilot, und wir kletterten zu fünft ins Flugzeug. Bisher war ich ja nur "normale" Flugzeuge gewohnt, das ist dann schon was anderes mit so einem kleinen Ding zu fliegen (ohne Türe übrigens). Wir flogen über Mossel Bay, den Strand und das Meer, es war unglaublich schön, unsere vorübergehende Heimat von oben zu betrachten. Sobald wir die richtige Höhe erreicht hatten, spangen zuerst Hein und Thabata und gleich darauf Juan und ich. Ein super Gefühl der freie Fall, man merkt eigentlich nach ein paar Sekunden gar nicht mehr, dass man fliegt, man spürt nur den Wind im Gesicht und wie es langsam wärmer wurde. Viel zu schnell war es vorbei und der Fallschirm öffnete sich. Juan teilte mir mit, dass wir ein kleines Loch im Schirm hatten, was ich Gott sei Dank nicht verstand, sondern erst als er es mir am Boden noch einmal mitteilte. Während dem Flug war ich ziemlich beeindruckt von der neuen Perspektive und Schönheit des Landes. Nach einer guten und sicheren Landung und einem kalten Savanna zeigte uns Hugo die Videos, die mit einer GoPro während des Abenteuers aufgenommen wurden - auf alle Fälle der lustigste Teil des Tages!!! Lachend

Den Abend ließen wir in der Bar am Strand mit ein, zwei, drei Cocktails ausklingen. Alles in allem war es wieder einmal ein toller, lustiger und aufregender Tag. Lächelnd

Mit Erschrecken habe ich übrigens festgestellt, dass ich die Halbzeit erreicht habe und Thabata in 2 Wochen wieder nach Hause fliegt. Stirnrunzelnd Wir werden die restliche Zeit aber auf alle Fälle noch genießen und hoffentlich noch weitere Abenteuer gemeinsam erleben.

Brett mein Surf-Versuch @Diaz beach Kingfisher trail Wanderweg den Fluss überqueren Braai - Männersache lustiger Abend bestes Sandwich bei Kaai4 Thabata unser Flugzeug Pilotin :D Hein ready to jump beautiful =) der Sprung tolle Perspektive wunderschöne Landschaft Sonnenuntergang am FlugplatzCocktail-Abend mit viel Spaß :D

5.....4.....3-2-1

Freitag, 07.02.2014

Jetzt ist schon wieder mehr als eine Woche seit meinem letzten Eintrag vergangen. Die Uhr tickt hier anders als in Europa, die Zeit vergeht viel schneller. Reingefallen Alissa ist nur mehr 2 Wochen hier und auch Thabata hat nur mehr 4 Wochen. Da wir alle unsere to-do Liste haben, haben wir versucht einen Tag gemeinsam frei zu bekommen, um bungee jumpen zu gehen. Beim zweiten Versuch hat es dann geklappt, dass auch Hugo Zeit hatte und Brett, ein Freund von ihm, begleitete uns (zum Glück, da er ein funktionierendes Auto hat). Mit Hugos altem Beatle, den man mit Kabel kurzschließen muss, damit er startet, wollte ich keine 2 Stunden-Tour machen.

Wir fuhren also mir Bretts pickup (die 2 Männer vorne, die 3 Mädels hinten auf einer Matratze sitzend/liegend) nach Tsitsikama, zur Bloukrans Bridge, dem höchsten bungee jump der Welt (216m). Fotoapparat darf man auf die Brücke nicht mitnehmen, da ein Photograph dabei ist und man die Fotos danach kaufen kann. Wir gingen also in der Gruppe mit ca. 20 Personen unter der Brücke ca 10 Minuten bis zur Mitte wo sich eine Plattform befindet, mit allen Vorrichtungen. Die Angestellten sind dort alle ziemlich relaxed und cool drauf und verbreiten super Laune. Nach der Einweisung ging es auch schon los, einer nach dem anderen sprang und alle kamen lebend wieder auf der Plattform an. Lachend Von uns 5 war ich die erste und war dementsprechend aufgeregt. Dass diese zwei komischen Sandsäcke mit Klettverschluss, die um meine Beine gewickelt und mit einem Seil festgemacht wurden, halten würden bezweifelte ich zwar, aber die Jungs wissen ja, was sie machen. Sie haben mich also zum Abgrund getragen (gehen ist ja eher schwierig mit gefesselten Beinen), sicherten mich mit 2 Karabiner und brachten mich in Position. Der Blick nach unten war schon ziemlich angsteinflösend aber zum Nachdenken war keine Zeit, denn sie fingen schon an zu zählen. 5...4....3,2 die 1 bekam ich gar nicht mehr mit, da flog ich schon. WAHNSINN!!!! Das Gefühl kann man nicht beschreiben, es ist einfach unglaublich toll und schrecklich zugleich. Nach dem aus sich das Seil beruhigt hat, hing ich also da kopfüber und betrachtete den Fluss unter mir Lachend Wieder oben angekommen war schon Brett an der Reihe, es folgten Hugo, Thabata und Alissa.

Nach unserem Abenteuer fuhren wir nach Plettenberg Bay, um am Strand eine Kleinigkeit zu essen. Da es dort ziemlich kalt zum Schwimmen ist, beschlossen wir weiter nach Wilderness zu fahren. Nach der Abkühlung tranken wir 2 Cocktails bevor es zurück nach Mossel Bay ging. Der Sprung musste ja gefeiert werden, also ging es in einem der Pubs weiter, bis wir dann um halb 12 erfuhren, dass ich am nächsten Tag aufsperren muss, sprich Tagwache 7 Uhr... Brüllend

bloukrans bridgegruppenfotoVorbereitung los gehts ohne worte erleichtert wieder oben angekommen wunderschöner strand von wilderness =)  hahaCocktail hourThabata und ich talk to batman

Perfekter Tag =)

Dienstag, 28.01.2014

Seitdem Heinie wieder zurück ist, ändert sich mein „Dienstplan“ wieder täglich, ich habe jetzt doch wieder Spätdienst, damit ich mich in die Schicht einarbeiten kann. Für mich ziemlich blöd, weil ich nichts planen kann und sinnlos weil eh fast nichts zu tun ist. Unentschlossen

Wenigstens hatten Thabata und ich am Montag gemeinsam frei, wie wir es uns gewünscht haben. Eigentlich wollten wir mit Alissa und Hugo bungee jumpen gehen, aber Hugo hatte dann doch keine Zeit. Plan B war eine Horseback Safari, allerdings haben wir die Dame nicht erreicht und entschlossen uns dann in der Früh ganz spontan, Sandboarding zu probieren. Mit drei anderen vom Hostel sind wir mit Leon, dem Guide, zur 300m hohen Dragon Dune gefahren. Die Fahrt dorthin war schon ein Abenteuer. Über riesige Steine und Sand fuhren wir holpernd auf der Ladefläche des Pick Ups stehend zur Düne. Dort angekommen folgte die kurzweilige und sehr humorvolle Einführung von Leon und dann ging es auch schon los. Ich - als einzige Snowboarderin (obwohl das eigentlich normalerweise ein Nachteil ist) - musste als Erste die „kleine“ Düne (ca. 100m) erklimmen und mit dem Snowboard geradeaus hinunter fahren. Eigentlich ist es ziemlich einfach, da man nur das Gleichgewicht halten muss und keine Kurven machen soll. Bei der zweiten Runde durfte ich mein Board wachsen, dann ging es schon schneller und machte richtig Spaß. Nachdem alle die kleine Düne vier Mal geschafft hatten (alle ohne Sturz! Zwinkernd), ging es mit bellyboard und meinem Snowboard (ich durfte die große Düne als Einzige mit Snowboard fahren) zur Dragon Dune. Auf dem bellyboard mit dem Kopf voraus am Bauch liegend rasten wir die Düne hinunter. Kann man sich gar nicht vorstellen, wie schnell man auf Sand fahren kann. Gelenkt und gebremst wird mit den Füßen. Der mühsame Aufstieg war weniger lustig: bei gefühlten 40 Grad in praller Sonne mussten wir im Sand (= 2 Schritte vor, einer zurück) wieder hinauf zum Start. Total erschöpft nach ca. 15 Minuten oben angekommen, war es schon Zeit für den zweiten Durchgang. Das hieß für mich also Snowboard anschnallen und los gehts. Es war leichter wie gedacht und auch langsamer, aber es war wirklich lustig und zum Schluss schaffte ich sogar ein paar kleine Kurven. Cool Das Sanboarden war auf alle Fälle ein riesen Spaß und ein einzigartiges Erlebnis.

Am Nachmittag beschlossen Thabata, Alissa und ich, zum Diaz beach zu fahren. Wir nahmen ein Taxi und genossen die Sonne, das Meer und die herrliche Aussicht: Surfer, die Surfer von unserem Hostel beim Frisbee spielen und Life Guard Training. Lachend
Hein (der Fallschirmspringer, der eigentlich Heinrich heißt) und Hugo hatten versprochen, später in die Bar neben dem Strand zu kommen. Mit herrlichem Blick aufs Meer genossen wir unseren Cocktail, als plötzlich ein Fallschirm an uns vorbeiflog. Gleich darauf landete ein weiterer und wir erkannten Heins und Hugo, die, nachdem sie alles zusammengepackt hatten zu uns stießen. Es blieb nicht bei einem Cocktail und es folgte ein sehr, sehr lustiger Abend... Zunge raus

yeah =DDragon DuneAnweisungen von Leonkonzentration =DThabata mit bellyboardlet's goGruppenfotolet's go

Bilder

Donnerstag, 23.01.2014

Im Adventure Centre habe ich jetzt zwei Wochen Frühschicht mit Peter (während die Brüder Heinie und Gerrie außer Haus sind). Das heißt für mich: um 07:30 wird alles aufgesperrt, die Pölster müssen auf ihre Plätze, die Bar wird geputzt, die Toiletten werden gecheckt und die Terrasse wird sauber gemacht. Nachdem der Müll noch verräumt wird, ist alles erledigt (Dauer: ca. 1 Stunde). Dann warten wir, dass irgendetwas spannendes passiert. Meistens vergeblich - mein Buch ist fast fertig. Als nächstes werde ich mir ein englisches Buch kaufen, dann macht das Lesen wenigstens Sinn. Cool

Am Nachmittag war ich mittlerweile zwei Mal mit Alissa (die deutsche Praktikantin in einem anderen Backpackers) am Strand und essen. Das Essen ist übrigens seeeehr lecker und billig. Ich habe im Restaurant direkt am Meer für einen Hühnerspieß mit Salat und Brot (ausreichende Portion) 40 Rand (also ein bisschen weniger als 3 Euro!!!!) bezahlt.

Vorgestern war ich das erste Mal im indischen Ozean. Einfach herrlich!! Lächelnd

Gestern hatte Thabata Geburtstag, das musste natürlich gefeiert werden. Ziemlich lustig war das Singen, da wir beschlossen haben, dass jeder in seiner Muttersprache singt. Wir waren sehr international unterwegs. Man hat zwar nichts verstanden, aber eigentlich war es ein Mix aus deutsch, französisch, spanisch, afrikaans und englisch. Zunge raus

Später waren wir im Havanna, einer Bar in der Nähe vom Hostel, allerdings ging die Feier nur bis 1, da unter der Woche in Mossel Bay tote Hose ist und die Bars dann zusperren.

Hier sind noch ein paar Fotos für warme Gedanken im kalten Europa.

Bis bald Lächelnd

the point surfer Santos beach Ausblick von meinem Arbeitsplatz

Die erste Arbeitswoche

Sonntag, 19.01.2014

Nachdem schon einige Beschwerden eingetroffen sind, berichte ich euch heute von meiner Arbeit und den ersten Eindrücken. Der Grund, warum ich keinen weiteren Blogeintrag geschrieben habe ist, dass nicht wirklich viel passiert ist.
Meine Arbeitszeit war bis jetzt eigentlich immer 14:00 bis 22:00 Uhr (3 Tage + ein ganzer Tag von 10 bis 10), allerdings darf man die Zeiten hier nicht so streng sehen. An meinem ersten Arbeitstag hat mir Danielle (die einheimische Praktikantin am front office) die Zimmer gezeigt, später habe ich Heinie bei den check-ins verfolgt und Gerrie (der Bruder von Heinie) hat mir gezeigt, wie das Barsystem funktioniert. Blöd, dass nur ca. 15 Leute im Hostel waren und ich nicht wirklich was zu tun hatte. Vor allem tagsüber ist es ziemlich ruhig, weil natürlich niemand im Hostel bleibt. Das Wichtigste, was ich bis jetzt gelernt habe, ist, nicht immer irgendetwas tun zu wollen. Es ist okay, wenn man einfach nichts tut, wenn nichts zu tun ist. Gerrie meinte ich soll mir einfach ein Buch nehmen und chillen - das ist also meine Arbeit! Zwinkernd

Die nächsten Tage waren "mehr" Leute mehr im Hostel und mein Arbeitstag war "spannender": Billard spielen, Karten spielen, Internet surfen, Musik auflegen, zwischendurch ein bisschen sauber machen und Getränke ausgeben, mit Leuten quatschen, Neuankömmlinge empfangen, ... Cool

Ziemlich anstrengend also mein Job!!!!

Es macht aber richtig Spaß, sich mit den Leuten zu unterhalten, die spannenden und interessanten Geschichten zu hören und Fotos/Videos zu sehen. Ich hätte nie gedacht, dass man mit "Fremden" so viel lachen kann und sich so schnell ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Morgen werde ich mit einem deutschen Paar frühstücken und dann zum Strand gehen. Sie reisen mit dem Bus um 2pm weiter, also wenn ich arbeiten anfange.

An das werde ich mich noch gewöhnen müssen, dass die Leute, mit denen man sich super versteht, kommen und gehen. Nur gut, dass auch die, die man nicht so leiden kann wieder gehen. Zunge raus That's life!

Ab Dienstag sind dann die beiden Besitzer außer Haus, ein Freund von ihnen wird Thabata und mich aber unterstützen. Bin schon gespannt wie das so weiter geht... Lachend

Liebe Grüße aus Mossel Bay Cool

PS: Wettervorhersage für morgen: leicht bewölkt, 23/16°C Zunge raus

Der erste Tag, strahlender Sonnenschein =D

Mittwoch, 15.01.2014

So fleißig werde ich wohl in Zukunft nicht sein, aber noch habe ich genügend Zeit zum Schreiben. Nach einer langen, windigen und warmen Nacht zwang ich mich um halb 11 doch endlich aus dem Bett, mir wurde gesagt, ich kann schlafen so lang ich will. Heinie zeigte mir einen Stadtplan und meinte ich soll heute mal die Gegend erkunden, also Strand, Hafen und Surf spot und gab mir Geld, um Essen einzukaufen. Mein Taschengeld (= umgerechnet ca. 55 euro) werde ich alle zwei Wochen erhalten. Ich befolgte seinen Ratschlag also und spatzierte los. Im Handgepäck war Geld, Fotoapparat und Sonnenbrille. Irgendwo habe ich gelesen die afrikanische Sonne sei nicht zu unterschätzen... das hätte ich wohl bedenken sollen... Sonnencreme habe ich vergessen, ich wollte ja nur eine Runde drehen. Der Tag war super, der Strand und die Umgebung wunderschön und die Sonne war angenehm warm. Jetzt liege ich krebsrot (schöne T-Shirt Ärmel auf meiner Haut) und mit Kopfweh im Bett und sehne mich nach Schlaf. Morgen beginnt meine Arbeit, dann werde ich nicht mehr so viel Zeit haben, um täglich von meinen Erlebnissen zu berichten. Zunge raus

mein Arbeitsplatz surf spot windig Steilküste im Westen von Mossel Bay =) Strand Promenade

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